Erotische Insiderinfos

Archive for the 'Erotik kurz erklärt' Category

22
Sep

Fetischismus

(lat.: factitius = von magischer Kraft)
In der ‘American Encyclopedia of Sex’ von 1935 steht eine ausgezeichnete Definition des Fetischismus: “Der Zustand oder die Äußerung jener sexuellen Verirrung oder Perversion, bei der die Libido des Patienten an irgendeine Eigenschaft, einen Körperteil einer anderen Person oder von Personen im allgemeinen oder an bestimmte Kleidungsstücke und Stoffe derart fixiert erscheint, daß der Sexualtrieb nur in Verbindung mit dem betreffenden Gegenstand oder Fetisch erweckt und auch befriedigt werden kann. Zu Fetischen können die Brüste einer Frau, ihr Haar, ihre Füße, ihr Körpergeruch werden; ferner Schuhe, Wäschestücke, Lederhandschuhe, Samt, Kristallglas usw.”
Das Schwergewicht bei dieser Definition liegt auf ‘nur’; denn sonst wären wohl alle Menschen Fetischisten. Charakteristisch für Fetischisten - meist Männer - ist, daß sie über ein beträchtliches Maß sexueller Phantasie verfügen.

Wikipedia schreibt dazu: “(von Fetisch) ist die Überzeugung oder die Erfahrung, dass von bestimmten unbelebten Objekten eine Kraft oder Macht ausgeht.”

Als Fetischismus – von lat. facticius, (nachgemacht) bzw. facere (machen), in der Folge von port. feitiço (Zauberei, Hexerei) bzw. dem Adjektiv feitiço (unecht, künstlich, nachgemacht) – wird im Bereich der Sexualität eine Fixierung auf einen unbelebten Gegenstand, den so genannten Fetisch bezeichnet. Dieser dient als Stimulanz oder als Ersatzobjekt für den gewöhnlichen Sexualakt mit Partner, der aber das primäre Objekt des Begehrens bleibt. Im Detail weichen die Definitionen des Begriffs stark von einander ab. Die Unterschiede betreffen insbesondere die Frage, ob Fetischismus eine gleichberechtigte Vorliebe oder eine zu behandelnde Störung sei. Außerdem unterscheiden sich die Definitionen in der Frage, ob Fetischismus nur dann vorliegt, wenn die Fixierung auf einen unbelebten Gegenstand die wichtigste oder einzige Quelle sexueller Erregung darstellt, oder ob er auch dann vorliegt, wenn Fetischismus eine unter mehreren Präferenzen darstellt.

22
Sep

Zentai - Ganzkörperanzug für erotische Spielchen

Zentai sind Ganzkörperanzüge die eng am Körper anliegen und den Kopf, die Hände und Füße umfassen.
Was bei vielen Bühnenshows und Künstlern auf der ganzen Welt zur Arbeitskleidung zählt, genießt auch in Bereichen der Erotik ein hohes Ansehen. Der aus dem japanischen abgeleitete Name “Zentai” setzt sich aus den Wörtern “zenshin taitsu” zusammen, was frei übersetzt eine Ganzkörperstrumpfhose heißt. Dieser Name ist auf jeden Fall zutreffend, so hat der Totalbody gerade bei Nylon- und Lycraliebhabern einen großen Stellenwert.
Das besondere Gefühl des gesamt-eingehüllten Körpers, das eingeschlosse und anonyme birgt hier einen besonderen Reiz.

22
Sep

Shunga - Japanische Erotikbilder

Als Shunga bezeichnet man in Japan traditionelle erotische und pornographische kolorierte Holzschnitte und Malereien. Wörtlich übersetzt, bedeutet dieses Wort “Frühlingsbilder”, wobei Frühling im Japanischen eine Metapher für Sex ist.
In der Zeit der ukiyo, der “fließenden Welt”, vom 16. bis zum 18. Jahrhundert, war diese Art der erotischen Kunst sehr beliebt. Heute blicken die Japaner ein wenig verschämt auf diese Kunstwerke und nennen sie euphemistisch “Makura-e” (Kopfkissenbilder) oder “Higa” (verborgene oder geheime Bilder), wenn sie sie denn überhaupt ausstellen.
Im Westen sind sie noch heute recht beliebt, da sie nicht einfach nur platt und billig wirken, sondern trotz ihrer Deutlichkeit und Eindeutigkeit doch immer noch Ästhetik und künstlerischen Anspruch wahren.
Aber auch in Japan werden diese Bilder in den so genannten Kopfkissenbüchern (makura hon) editiert und veröffentlicht.
Die Shunga dienten jedoch nicht nur der reinen Erbauung und Erregung. Sie waren auch Unterrichtsmaterial für die Söhne und Töchter, die aus diesen Bildern Techniken für Sex und Vorspiel sowie Sexualhygiene lernten.Diese pikanten wie ästhetischen Bilder findn sich auch auf der neuen Serie “Shunga” bei Orion. Hier findet Ihr aufregende Massageöle, essbaren Körperpuder, Kerzen, für einen japanischen Liebesabend das Geisha-Set und noch mehr aufregende Ideen. Also taucht doch mal ein in die Welt des japanischen “Frühlings”

22
Sep

Kondome mit Vitamin E

Was haben denn bitteschön Kondome mit Vitamin E, auch Tocopherol genannt, zu tun? Eine ganze Menge!
Vitamin E fängt nämlich nicht nur freie Radikale im Körper ab und sorgt für eine gute Durchblutung. Es macht dem Menschen auch Lust auf Sex.
Aber Vitamin E für Kondome? Ja! Das Vitamin E aus der Beschichtung der Lümmeltüten schützt die Zellwände und fördert die Heilung beschädigter Zellen bei eventuell überbeanspruchten Schleimhäuten im empfindlichen Vaginal- und Analbereich. So sind kleine, lokale Verletzungen viel schneller wieder vergessen.
Ein Vorteil, den vor allem Frauen zu schätzen wissen dürften: Es lindert eine vorhandene Blasenentzündung und kann sogar die Entstehung einer solchen vorbeugen.
Nicht zuletzt erhöht das Vitamin die Reißfestigkeit der Gummis. Dünnere Kondome sind also genauso reißfest wie dickere Varianten ohne Vitamin E.
Deshalb heißt es wohl auch Vitamin E wie Erotik!

22
Sep

Ein Strumpfband meiner Liebeslust!

Lange Zeit wurden Latexhosen, Peitschen oder Windeln von Psychiatern als pervers eingestuft. Heutzutage wird Fetischismus von den meisten Psychologen als eine Spielart der menschlicher Sexualität angesehen. Peter Fiedler, Professor für Psychologie an der Universität Heidelberg, teilt diese Einschätzung: “Was hinter den Türen passiert, ist Privatsache der Menschen - solange sie nicht andere oder sich selbst dabei verletzen.”Das Wort Fetisch leitet sich von dem lateinischen Verb “facere” (machen) und dem portugiesischen Wort “feitico” (Zauber) ab. Bei Naturvölkern gelten als Fetische bestimmte Objekte, denen die Menschen Zauberkräfte zuschreiben. Der französische Psychologe Alfred Binet wandte im 19. Jahrhundert den Begriff erstmals an, um sexuelle Fixierungen auf Objekte zu erklären.

22
Sep

World of Sex

Neulich hat mir eine Freundin erzählt, dass ihr Freund auf “spanischen Sex” stehen würde. Da ich damit nichts anfangen konnte und ich mir die Blöße vor meiner Freundin nicht geben wollte, habe ich mal Google dazu befragt. “Spanischer Sex” ist der sogenannte Busensex. Dabei hat er den Penis zwischen ihren Brüsten und sie presst diese zusammen. Dabei kann sie natürlich auch noch ihren Mund einsetzen. Soweit so gut, aber gibt es auch noch andere, länderspezifische Ausdrücke?
Ohja, die gibt es. “Englischer Sex” steht zum Beispiel für Bondage. Auf einer anderen Internetseite habe ich dann noch gefunden, dass die Engländer nicht “ihre Briefmarkensammlung” zeigen wollen, um jemanden ins Bett zu kriegen, sondern sie fragen, ob der- oder diejenige noch Lust auf eine Tasse Tee hat … also aufgepasst, wenn Euch ein Engländer zum Tee einlädt
“Französischer Sex” bzw. “Griechischer Sex” sind recht geläufig, stehen sie doch für die recht gängigen Oral- und Analpraktiken. Aber wisst Ihr was “Italienischer Sex ist”? Wusste ich bis vor kurzem auch nicht, aber das beschreibt Sex mit der Achselhöhle des Partners … das mag ich mir gar nicht erst vorstellen, aber jedem das Seine. Als letztes habe ich noch “Thailändischen Sex” gefunden. Sie massiert ihn mit ihrem Körper. Das kann ja ganz nett sein, oder? Mit der richtigen Atmosphäre und etwas Massageöl …
Was auch immer Ihr praktiziert - viel Spaß dabei

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